Startnummer 22 bei der Landesmeisterschaft 2026 des LJV NRW

LJV Landesmeisterschaft 2026

Tagessieg bei LM im jagdlichen SchieĂźen

Am 16. Juli stand fĂĽr mich die Landes­meister­schaft im jagdlichen SchieĂźen des LJV NRW in DĂĽlmen auf dem Programm. Da ich bereits einen Tag später nach China zum nächsten internationalen Wettkampf aufbrechen sollte, war der Termin perfekt – allerdings auch mit einer gewissen Anspannung verbunden.

Der Wettkampf begann mit den Kugeldisziplinen.
Mein persönliches Ziel war es, den Bock mit 50 Ringen zu schieĂźen – und genau das ist mir gelungen. Ein perfekter Start in den Tag! Mit 40 Ringen am „Wackelschwein“ und starken 48 Ringen am Fuchs konnte ich mir anschlieĂźend eine sehr gute Ausgangs­position erarbeiten.

Mit einem guten GefĂĽhl ging es weiter zum laufenden Keiler.
Erst vor wenigen Wochen hatte ich diese Disziplin das erste Mal vernĂĽnftig gezeigt bekommen, weshalb meine Erwartungen eher vorsichtig waren. Dass am Ende 47 Ringe auf der Scheibe stehen wĂĽrden, hätte ich vorher niemals gedacht. Ăśber dieses Ergebnis habe ich mich besonders gefreut.

Hohe persönliche Erwartungen bei den Flintendisziplinen.

Den Anfang machte Trap.
Im vergangenen Jahr konnte ich hier 15/2 treffen, entsprechend hoch waren die Erwartungen – vor allem meine eigenen. Ganz an dieses Ergebnis konnte ich zwar nicht anknüpfen, doch mit 14/0 Treffern war ich dennoch sehr zufrieden. Schließlich ist Trap nicht meine Paradedisziplin.

Zum Abschluss wartete dann Skeet.
Das ist die Disziplin, in der ich mich zu Hause fühle. Trotzdem war ich selten in einer Runde so nervös. Viele Augen ver­folg­ten den Wettkampf und entsprechend hoch waren die Erwartungen. Der Druck war größer als bei jeder Runde beim Weltcup in Italien. Umso glücklicher war ich, dass ich die Nerven behalten und alle 15 Scheiben mit dem ersten Schuss treffen konnte. Auf diese Leistung bin ich ebenfalls sehr stolz.

Bronzefarbene Tagessiegermedaille des LJV Nordrhein-Westfalen mit detailreichem Wolfsmotiv

Neue persönliche Bestleistung und Tagessieg

Am Ende standen 330 Punkte auf dem Ergebniszettel, meine neue persönliche Bestleistung. Das bedeutete nicht nur die Tagessiegermedaille, sondern auch den Titel des Tagesbesten aller Teilnehmer.

Es war ein rundum gelungener Wettkampf, bei dem einfach vieles zusammen­passte. Mit diesem Erfolg und einem richtig guten GefĂĽhl ging es einen Tag später direkt weiter zum Flieger nach China. An diesen Tag werde ich sicher noch lange mit Freude zurĂĽckdenken.